„Die Bundeswehr ist in der Lage sich auf alles einzustellen“

Landtagsabgeordneter Dietmar Panske im Kreisgesundheitsamt

Foto: Pressestelle Kreis Coesfeld Foto: Pressestelle Kreis Coesfeld
NRW-Landtagsabgeordnete Dietmar Panske ist sichtlich angetan von den Arbeiten im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung und bedankt sich ausdrücklich bei allen, die gemeinsam gegen eine massive Ausbreitung der Corona-Pandemie arbeiten.  

„Das Zusammenspiel zwischen den 40 Soldatinnen und Soldaten aus dem Ahlener Bataillon und der Belegschaft funktioniert einwandfrei“, beantwortet Schichtführer Hauptfeldwebel U. beim Rundgang die Nachfrage von CDU-Mann Panske. Die bundesweit niedrige Inzidenz im Kreis Coesfeld führt der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Heinrich Völker-Feldmann, überwiegend auf die konsequente, aber auch personalintensive Kontaktnachverfolgung von Covid-19-Infizierten zurück. „Das Engagement und die Identifikation mit der Arbeit ist bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr hoch. Das gebührt eine große Anerkennung“, lobt Panske und schließt in seinen Dankesworten die Hilfskräfte der Bundeswehr und weiterer Unterstützer ein. Nur wenige Tage brauchte es, um über einen Hilfeleistungsantrag das Kontingent der Uniformierten zeitlich befristet zur Verfügung zu stellen. Der Leiter des Kreisverbindungskommandos, Fregattenkapitän Lars Dümmer, schmunzelt bei seiner kurzen Einführung in die Chronologie: “Da haben wir Übung drin, wir leisten in acht Kommunen administrative Unterstützung.“

Panske erkundigt sich nach den Liquiditätsspritzen und personellen Aufstockungen durch das Land. Finanzielle Förderungen gäbe es. Aber beim Landespersonal seien die Kapazitäten ausgeschöpft, schildert Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr die Lage. Eine kleine Abfederung könnten die vom Bund finanzierten Containment-Scouts geben. Vier Stellen erhält er Kreis Coesfeld.

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr nutzt die Gelegenheit des Besuches vom Landtagsabgeordneten, um eine Refinanzierung anzusprechen: „Das bedarf in Düsseldorf noch einer ausgewogenen Betrachtung, damit die Kommunen auf die anrollenden Kosten des Aufbaus von Impfzentren nicht hängen bleiben.“ Panske sichert Gespräche in dieser Richtung zu 

Nach oben