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Aktuelles
21.09.2021, 16:43 Uhr
5,3 Millionen Euro für die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Dülmen und Buldern
CDU-Landtagsabgeordneter Dietmar Panske: Wir sorgen dafür, dass unsere Bahnhöfe zu guten Orten werden

Die CDU-geführte Landesregierung stellt weitere Weichen, um den Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen einfacher zugänglich, leistungsstärker, verlässlicher, flexibler, vernetzter und innovativer zu machen. Hierzu hat das Land zusammen mit dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR AöR) und der DB Station&Service AG eine neue Finanzierungsvereinbarung zu einer Förderinitiative des Bundes unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist die beschleunigte Herstellung der Barrierefreiheit und einer höheren Aufenthaltsqualität an 15 kleinen und mittelgroßen Verkehrsstationen, die nach aktueller Planung bis Ende 2027 ausgebaut werden sollen – unter anderem auch an den Bahnhöfen in  Dülmen und Buldern.

Die Modernisierung und der barrierefreie Ausbau der landesweit 15 Bahnhöfe sind Teil der ÖPNV-Offensive, die das Land bereits 2019 mit zahlreichen Maßnahmen initiiert hat, um das Angebot im ÖPNV zu verbessern.

Hierzu erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Dietmar Panske: „Wir machen weiter Tempo bei Ausbau und Modernisierung des ÖPNV und sorgen dafür, dass unsere Bahnhöfe zu guten Orten werden. Die neue Finanzierungsvereinbarung ermöglicht an kleinen und mittelgroßen Bahnhöfen, wie zum Beispiel hier in Dülmen und Buldern, den Ausbau der Barrierefreiheit und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität. So machen wir Reisenden und Pendlern ein besseres Angebot auf der Schiene und sorgen zugleich für bessere, sichere und saubere Mobilität.“

Darüber hinaus sei aber gerade auch die Barrierefreiheit im ÖPNV ein wichtiger Grundpfeiler gesellschaftlicher Teilhabe, machte Panske ferner deutlich. Umso erfreulicher sei es daher, dass der ÖPNV mit Blick für Menschen mit Behinderung ein Stück weit attraktiver gemacht werden soll.
  

Hintergrund FABB

Die Förderinitiative des Bundes zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB) unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen in der Umsetzung der „Grundsatzvereinbarung zur Herstellung der Barrierefreiheit an SPNV Stationen in NRW“. Die Umsetzung der Förderinitiative ist bereits im Dezember 2020 im Einvernehmen mit dem Verkehrsausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen beschlossen worden.

Das Programm FABB beinhaltet drei Säulen. Die aktuelle Säule 2 betrifft die Barrierefreiheit von Stationen mit 1.000 bis 4.000 Reisenden pro Tag. Hierzu stellt der Bund insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 140 Millionen Euro kommen von den Bundesländern hinzu.

 

Hintergrund ÖPNV-Offensive

Das Land hat 2019 eine ÖPNV-Offensive mit einem Volumen von bislang mehr als 2 Milliarden Euro aufs Gleis gesetzt. Davon profitieren Städte und ländliche Regionen: Unter anderem 1 Milliarde Euro für ein Systemupgrade, das heißt die Grunderneuerung von Stadt- und Straßenbahnnetzen. 310 Millionen Euro für das Programm „Robustes Netz“ gemeinsam mit der Deutschen Bahn, 120 Millionen Euro für On-Demand-Verkehre (ÖPNV auf Abruf) und 100 Millionen Euro für regionale Schnellbuslinien. Zudem plant das Land, allein in den Jahren 2021 / 2022 über 40 Millionen Euro für eine neue Förderung zum Aufbau eines Planungsvorrates für notwendige Stadtbahn- und Eisenbahninfrastrukturprojekte bereit zu stellen, damit Kommunen und Aufgabenträger des ÖPNV schneller und besser Bundesmittel für geplante Schienenprojekte abrufen können.