Keine Experimente in der Schulpolitik


Klasse Schulen brauchen Qualität und keine Ideologie

Unsere Kinder brauchen klasse Schulen – und keine Ideologiekämpfe! Genau dafür wird sich die CDU stark machen. Gute Lehrer, genug Geld für Gebäude und Ausstattung und einen Geist, nur das Wohl der Kinder im Blick zu haben – das macht gute Schulpolitik aus, dafür stehe ich ein!

Schule soll Neugier, Freude an lebenslanger Bildung und Lust am Lernen wecken. Sie soll ein geeignetes Umfeld für die persönliche Entwicklung unserer Kinder sein. Denn nur guter Unterricht ermöglicht Bildungserfolg und damit Bildungsgerechtigkeit.

Die Bildungs-Realität „dank“ Rot-Grün sieht leider völlig anders aus. Beispiel Grundschulen, in denen die Grundlagen für den weiteren Bildungsweg aller Schülerinnen und Schüler gelegt werden sollten. Die unterfinanzierte Inklusion, der Unterrichtsausfall und die mangelnden Konzepte für die Unterrichtung von Flüchtlingskindern überfordern aber viele Schulen, auch bei uns im Münsterland.

Die Inklusion wurde planlos, unterfinanziert, ohne personelle und infrastrukturelle Ressourcen, dafür aber flächendeckend und viel zu schnell eingeführt. Das führt dazu, dass die Akzeptanz für Inklusion immer mehr schwindet. Deshalb muss gelten: Die Möglichkeiten bestimmen das Tempo. Wir brauchen auch zukünftig Förderschulen in erreichbarer Nähe. Die CDU NRW will daher einen Stopp der Schließung weiterer Förderschulen. Auch die Burgschule in Davensberg könnte somit noch gerettet werden.

Die Mehrheit der Eltern lehnt das Abitur generell nach acht Schuljahren – kurz G 8 genannt - ab. In Schulen, wo die Unzufriedenheit mit G 8 hoch ist, soll ein echtes G 9 ermöglichet werden. G 8 und G 9 müssen gleichberechtigt im Schulgesetz verankert werden. Alle Vorgaben für ein G 9 müssen von der Politik so gestaltet werden, dass die die Qualität der Gymnasien verbessert wird.

Die Vielfalt der Schullandschaft muss darüber hinaus erhalten bleiben. Alle bestehenden Schulen müssen gleichwertig unterstützt und gefördert werden, es dürfen keine Schulformen bevorzugt werden.

Das offene Ganztag ist auch mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherlich ein wichtiges Angebot zur Betreuung und Bildung, darf aber nicht dazu führen, dass Eltern, die ihrer Verantwortung nach Erziehung und Förderung nachkommen wollen, in ihrer Ausübung zu stark eingeschränkt werden. Auch sportliche, musische oder künstlerische Freizeitangebote sind wichtige Beiträge für die Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder. Daher muss das bestehende Konzept dahingehend überarbeitet werden, dass eine Flexibilisierung für den offenen Ganztag möglich gemacht wird.

Vor allem aber brauchen wir Ruhe und Stabilität an unseren Schulen. Dafür müssen weitere Handlungsfelder nach vorne gebracht werden. Wir brauchen den flächendeckenden Einsatz von Schulverwaltungsassistenten und Schulsozialarbeitern, die Definition von Qualitätsstandards, angemessene Ausstattung mit Sonderpädagogen, die Prüfung einer landesweiten Vertretungsreserve gegen den steigenden Unterrichtsausfall und eine Attraktivitätssteigung des Berufsbildes Lehrer.

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