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29.11.2017, 11:59 Uhr

Dietmar Panske zur Zukunft der Sekundarschulen: Zweizügige Sekundarschulen möglichen machen

In der letzten Plenarwoche ist der hiesige Landtagsabgeordnete Dietmar Panske endgültig im parlamentarischen Geschäft in Düsseldorf angekommen.

Anlässlich des Antrags der Regierungsfraktionen von CDU und FDP auch den Sekundarschulen eine zweizügige Fortführung über einen längeren Zeitraum zu ermöglichen, konnte Panske seine erste Rede im Landtag halten.

Angespannt aber mit großer Vorfreude eröffnete der CDU-Abgeordnete damit die Plenardebatte über ein Thema, welches gerade auch in Ascheberg Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern und Gemeindevertretern immer wieder Kopfzerbrechen bereitet hat: Die Sicherstellung eines weiterführenden Schulangebots vor Ort.

„Wir haben bei uns in Ascheberg mit der Profilschule das beste Beispiel für die Notwendigkeit auch Sekundarschulen die Möglichkeit zu geben über einen längeren Zeitraum zweizügig fortgeführt werden zu können. Nicht nur hat die Gemeinde in ihrer Funktion als Schulträger erhebliche finanzielle Kraftanstrengungen in den Erhalt und Ausbau einer guten Schulinfrastruktur gesteckt, wie beispielsweise für den Bau einer neuen Mensa oder von Differenzierungsräumen, vielmehr ist die Profilschule die einzige Schule der Sekundarstufe I in der Gemeinde. Ihr Fortbestand muss daher unbedingt sichergestellt werden“, hebt Panske die Bedeutung des Regierungsantrags für die eigene Gemeinde hervor.

Mit diesem Problem steht Ascheberg jedoch nicht alleine da. In vielen Städten und Gemeinden des ländlichen Raums sind es insbesondere die noch relativ jungen Sekundarschulen, die die im Schulgesetz vorgeschriebene Mindestgröße von drei Klassen pro Jahrgang vorrübergehend nicht erreichen können. Hauptursache hierfür sind zum einem die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Schwankungen bei den Schülerzahlen und zum anderen das veränderte Wahlverhalten der Eltern. Oft sind aber eben diese Sekundarschulen die letzte noch im Ort vorhandene weiterführende Schule. Daher müssten die Sekundarschulen genauso wie Realschulen und Gymnasien die rechtliche Gewissheit erhalten, gegebenenfalls auch über eine längere Zeit zweizügig fortgeführt werden zu können, denn nur so könne das Schulangebot in ländlichen Regionen wie dem Münsterland langfristig gesichert werden, so der CDU-Abgeordnete weiter.

Der Antrag der Regierungsfraktionen wurde schließlich mit großer Mehrheit an den zuständigen Schulausschuss überwiesen, wo dieser bereits am vergangen Mittwoch auf der Tagesordnung stand. Auch im Schulausschuss erhielt der Antrag von CDU und FDP breite Unterstützung, weshalb nun das Schulministerium beauftragt wurde einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorzulegen. „Es bleibt noch viel zu tun, bis auch die Sekundarschulen die Möglichkeit haben über einen längeren Zeitraum zweizügig fortgeführt werden zu können. Jedoch ist der erste wichtige Schritt in die richtige Richtung getan“, zeigt sich Panske für die Zukunft der Sekundarschule optimistisch.

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