Neuigkeiten

06.06.2017, 09:05 Uhr

Panskes Premiere im Plenarsaal

Ascheberger zur konstituierenden Sitzung

„Es war spannend und nach dem langen Anlauf seit Februar 2016 auch ergreifend.“ Dietmar Panske hat am Donnerstag seine Plenums-Premiere im nordrhein-westfälischen Landtag bei der konstituierenden Sitzung sehr bewusst erlebt: „Christina Schulze Föcking hat mir vorher gesagt: Genieße es, denn es wird nie wieder so sein, wie beim ersten Mal.“ Gut drei Stunden dauerte die Sitzung, in der Formalien abgewickelt und die ersten Personalentscheidungen getroffen wurden. Auf den Tribünen saßen die Familien der Abgeordneten. Petra Panske begleitete ihren Mann am Donnerstag.

Nach 15 Monaten am Ziel

Seinen endgültigen Platz im Plenum hat der erste Ascheberger im NRW-Landtag noch nicht gefunden. In der ersten Reihe nahmen am Donnerstag die bekannten Führungsgesichter der Partei Platz. „Dahinter war freie Wahl“, berichtet Panske, der in der vierten Reihe saß. Später werden Köpfen der Fraktion und den wichtigen Leuten aus den Ausschüssen Plätze in den ersten Reihen zugewiesen. „Danach geht es im Alphabet weiter. Ganz vorne werde ich mit P also nicht zu sehen sein“, sagt Panske, der damit auch nur symbolisch auf dem Stuhl von Vorgänger Werner Jostmeier Platz nimmt. Alles andere wäre auch schwierig, weil im Vorgängerparlament 37 Abgeordnete mehr saßen. Ihre Plätze sind abgebaut.


Panske hat schon gesehen, dass jeder Tisch mit einem Mikrofon ausgestattet ist, Steckdosen und ein abschließbares Fach vorhanden sind. Der Platz im Plenum ist genauso zweckmäßig wie sein Büro mit zwei Schreibtischen und der nötigen Technik. Eine wunderbare Aussicht auf den Rhein genießen die Christdemokraten aus ihrem Fraktionssaal. „Dort sitzen wir in regionalen Gruppen zusammen. Aus dem Münsterland sind es zehn Frauen und Männer“, informiert der neue MdL.


Die nötigen Utensilien, um sich im Landtag bewegen und arbeiten zu können, hatte es schon zwei Tage nach der Wahl gegeben: „Das hat mich an meine Bundeswehrzeit erinnert, weil sich da lange Schlangen gebildet haben. Es gab eine Chipkarte, die so eine Art Generalschlüssel ist, einen Parkausweis für die Tiefgarage und IT-Codes zum einloggen.“


Inhaltlich hat der Ascheberger ein gutes Gefühl, dass noch vor den Sommerferien eine neue Koalitionsregierung mit der FDP gebildet wird. Einige der Arbeitsgruppen hätten die Arbeit schon beendet.


Nach der Wahl des Ministerpräsidenten und dem Vereidigen der Regierung werden weitere Fachausschüsse gebildet. Notwendige Ausschüsse wie ein Gremium, das die Wahl prüft, wurden am Donnerstag schon mit Personal bestückt. Und es gibt eine erste Aufgabe für Dietmar Panske: „Ich werde für die CDU im Untersuchungsausschuss Anis Amri sitzen. Das ist sicher ein wichtiges Thema.“

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon